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Agro Energie Schwyz AG

Die Zentrale der Agro Energie Schwyz AG befindet sich in Ibach unmittelbar neben der Autobahn. Sie versorgt Schwyz, Rickenbach, Seewen, Ibach, Brunnen und Morschach mit Wärme aus Holz und Biogas.

Zusätzlich werden ab 2015 ca. 2 MW Strom aus Biomasse ins öffentliche Stromnetz eingespeist.

Aus den anfänglich geplanten 5 MW Leistung mit ca. 100 Wärmebezügern hat sich einer der grössten biomassebeheizten Wärmeverbünde der Schweiz entwickelt. Im Winter 2014/15 liegt die Spitzenlast der ca. 700 Wärmebezüger bei ca. 20 MW und es wird immer noch weitergebaut und verdichtet ...

Die Zentrale der Agro Energie Schwyz AG ist aufgrund ihrer Komplexität für das Planerteam, die Betreiber als auch für SYSBO eine Herausforderung. Hier gibt es nahezu nichts, was es nicht gibt.

Webseite Agro Energie Schwyz AG

Holzfeuerungen mit Abgaskondensation

2 Hackschnitzel-Kesselanlagen Fabr. SCHMID mit 3,2 und 6,5 MW Leistung. Brennstoff: Waldhackschnitzel und Altholz

Die nachgeschaltete Abgaskonsensationsanlage mit Nasselektrofilter und Abgasentschwadung leistet ca. 2 MW.

Altholzfeuerung mit ORC-Prozess

Altholzfeuerung Fabr. VAS mit 9,9 MW Feuerungsleistung ergibt eine Wärmeleistung von ca. 7 MW und eine elektrische Leistung von ca. 1,5 MW über die ORC-Anlage Fabr. Turboden (Visualisierungsbild aus Inbetriebnahmephase).

Biogas-Blockheizkraftwerk

Das Biogas-BHKW Fabr. IWK erzeugt 0,5 MW thermisch und 0,4 MW elektrisch.

Öl-Notkesselanlagen

2 Ölkesselanlagen mit 6 und 11 MW Leistung sichern die Wärmeversorgung im Revisions- oder Pannenfall.

Wärmespeicher intern und extern

In der Energiezentrale ist ein für die installierte Kesselleistung sehr knapp bemessener Wärmespeicher mit einem Inhalt von 128 m³ installiert.
Nach dessen Ladezustand und der Momentanleistung der Kesselanlagen werden 2 zusätzliche im ca. 5 km entfernten Kloster Ingenbohl installierte Wärmespeicher mit 300 und 150 m³ Inhalt über redundante Übergabestationen als Lastausgleich bewirtschaftet.

Komplexes Fernwärmenetz

Aus dem Hauptnetz, aus dem die Fernleitungsäste Brunnen und Seewen gespiesen werden, wird noch in der Energiezentrale das Subnetz Schwyz ausgekoppelt.
Aus diesem werden 4 weitere Tertiärnetze für die Regionen Mangelegg, Rickenbach, Mythenforum und Nümattli versorgt..
Die Auskopplung für das Subnetz Morschach erfolgt aus dem Fernleitungsast Brunnen. Der höchste Abnehmer liegt nahezu 300 m über der Heizzentrale.

Datenkommunikation

Um die Kommunikationsgeschwindigkeit mit der Vielzahl der Abnehmer auf einem hohen Niveau zu halten, wurde das ursprünglich installierte Kupfer-Datenkabel in mehrere kleinere Bereiche aufgetrennt und diese mit TCP-IP-Gateways via Internet mit dem Leitrechner in der Heizzentrale verbunden.

Webbasiertes Visualisierungsportal

Auf dem Leitrechner der Agro Schwyz AG ist das webbasierte Visualisierungsportal SIOCS installiert, über das interessierte Wärmeabnehmer den Zugriff via Internet auf ihre Heizungsanlage erhalten.
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